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Out of the dark Blaufränkisch 2022

Ursprünglicher Preis war: 17,50 €Aktueller Preis ist: 10,50 €.

  • 🎨 Farbe: Getrübtes Purpur mit helleren Rändern
  • 👃 Aroma: Kleine rote Beeren, Sauerkirschen, süße Erdbeeren, steinige Mineralität, zarte Thymiannoten, Hauch von Marzipan
  • 👅 Geschmack: Erfrischend mit belebender Fruchtfülle, präsenter Säure, kaum spürbarem Tannin und feinem mineralischem Zug
  • 🎭 Charakter: Lebendiger, schwebender Naturwein mit verführerischer Leichtigkeit und animierendem Trinkfluss
  • 🍽️ Speiseempfehlung: Chili Con Carne, Schinkenpastete, würzige Gerichte mit Charakter
  • ✨ Besonderheiten: Unfiltriert und ohne Schwefelzusatz abgefüllt, spontan in Holzfässern und Amphoren vergoren, am besten leicht gekühlt servieren
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Beschreibung

Weinbeschreibung für Out of the dark, Blaufränkisch 2022 von Heinrich

Im Herzen des Burgenlands, wo die pannonische Tiefebene auf die sanften Hügel des Neusiedlersees trifft, kultiviert das Weingut Heinrich einen Blaufränkisch, der die unverfälschte Seele dieser österreichischen Landschaft verkörpert. „Out of the dark“ ist mehr als ein Name – er ist ein Statement für einen Wein, der aus den Tiefen kalkhaltiger und schieferreicher Böden ans Licht strebt, unbeschönigt und authentisch.

Gisela und Manfred Heinrich gehören zu jenen Winzern, die mit respektvoller Zurückhaltung arbeiten und der Natur die Führung überlassen. Ihr biodynamischer Ansatz und die kompromisslose Hinwendung zum Terroir spiegeln sich in jedem Tropfen dieses bemerkenswerten Blaufränkisch wider.

Visueller Eindruck

Im Glas offenbart sich ein getrübtes, lebendiges Purpur – die natürliche Folge des Verzichts auf Filtration. Die Aufhellungen zum Rand hin zeugen von Jugendlichkeit und Frische. Dieser Wein macht keinen Hehl aus seiner handwerklichen Herkunft; seine visuelle Unklarheit ist kein Makel, sondern vielmehr ein Zeichen seiner Unverfälschtheit.

Nase

Die Aromatik entfaltet sich mit einer beinahe elektrischen Intensität. Hier begegnen uns keine konfektionierten Düfte, sondern die ungeschminkte Ausdruckskraft des Blaufränkisch. Kleine rote Beeren, wild und ungezähmt, verweben sich mit dem säuerlichen Charme von frisch gepflückten Sauerkirschen. Dahinter offenbart sich die Süße sonnengewärmter Erdbeeren – nicht üppig oder marmeladig, sondern präzise und fokussiert.

Was diesen Wein jedoch wirklich auszeichnet, ist die steinige Mineralität, die wie ein Echo der Kalk- und Schieferböden des Burgenlands wirkt. Feine Thymiannoten und ein subtiler Hauch von Marzipan verleihen dem Bouquet eine zusätzliche Dimension, die an herbstliche Wanderungen durch die Weingärten am Neusiedlersee erinnert.

Gaumen

Am Gaumen zeigt sich die wahre Meisterschaft der Heinrichs. Die Vergärung in großen Holzfässern und Amphoren hat einen Wein hervorgebracht, der mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Präzision über die Zunge gleitet. Das nahezu unsichtbare Tannin – eine Seltenheit für Blaufränkisch – lässt der belebenden Säurestruktur und der klaren Frucht den Vortritt.

Es ist ein Wein der Kontraste: kraftvoll, doch ohne Schwere; fruchtig, ohne je süßlich zu werden; mineralisch, ohne Strenge. Die Entscheidung, auf Schwefelzusätze zu verzichten, verleiht ihm eine unmittelbare Zugänglichkeit und Transparenz, die den direkten Dialog zwischen Terroir und Trinker ermöglicht.

Dieser Blaufränkisch ist kein intellektueller Wein, der endlose Kontemplation fordert, sondern ein Naturereignis, das zum Genuss einlädt. Leicht gekühlt serviert, aus großzügigen Gläsern, entfaltet er sein volles Potenzial – ein Beweis dafür, dass große Weine nicht immer kompliziert sein müssen.

Allgemeine Informationen

Winzer: Heinrich
Region: Burgenland/Neusiedlersee, Österreich
Jahrgang: 2022
Rebsorte: Blaufränkisch (in Deutschland als Lemberger bekannt)
Alkoholgehalt: 13,0% Vol.
Restsüße: Sehr gering
Besonderheiten: Handgelesen, spontanvergoren in großen Holzfässern und Amphoren, unfiltriert und ohne Schwefelzusatz abgefüllt. Die Reben wachsen auf Kalk- und Schieferböden.

Speiseempfehlungen

Die vibrierende Säure und die unaufdringliche Frucht dieses Blaufränkisch machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter für verschiedenste Gerichte:

Knusprige Kartoffel-Cannoli mit Schnittlauchcreme – Die erdige Süße der Kartoffeln und die frische Kräuternote harmonieren perfekt mit der mineralischen Struktur des Weins.

Chili Con Carne im Brotlaib – Die würzige Tiefe des Gerichts findet in der lebendigen Frucht des Blaufränkisch einen ebenbürtigen Partner, während die erfrischende Säure die Schärfe mildert.

Schinkenpastete mit rotem Weintraubengelee – Die salzige Intensität der Pastete und die süße Fruchtigkeit des Gelees spiegeln die eigene Dualität des Weins zwischen Mineralität und Beerenfrucht wider.

In seiner Unmittelbarkeit und Authentizität erinnert dieser Wein daran, warum das Burgenland zunehmend als Heimat einiger der spannendsten Rotweine Europas gilt. Er ist kein Wein, der gefallen will, sondern einer, der einfach ist, was er ist – ein treuer Ausdruck von Boden, Rebsorte und der behutsamen Hand seiner Erzeuger.

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